Aktuelles

Freie Kapazitäten bei Cura Tempus

 

Aktuell haben wir freie Kapazitäten und können kurzfristig neue Klientinnen und Klienten in Fürstenwalde/Spree und Umgebung aufnehmen.

Unser Team unterstützt Sie zuverlässig im Alltag – von der Grundpflege über Behandlungspflege bis hin zur hauswirtschaftlichen Versorgung. Dabei legen wir großen Wert auf eine individuelle Betreuung, die sich an Ihren persönlichen Bedürfnissen orientiert.

Wenn Sie selbst Unterstützung benötigen oder einen Angehörigen versorgen, beraten wir Sie gern unverbindlich zu den Möglichkeiten der ambulanten Pflege und helfen bei der Organisation der Versorgung.

Kontaktieren Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail – wir sind für Sie da.

Pflegereform 2026: Stabilisierung auf Kosten der Pflege?

Datum:

05.06.2026

Die angekündigte Pflegereform soll die Pflegeversicherung langfristig finanziell absichern. Angesichts steigender Ausgaben und einer alternden Gesellschaft besteht ohne Zweifel Handlungsbedarf. Dennoch werfen die bislang diskutierten Maßnahmen wichtige Fragen auf – insbesondere aus Sicht von Pflegebedürftigen, Angehörigen und ambulanten Pflegediensten.

Viele der vorgeschlagenen Änderungen verfolgen das Ziel, die Ausgaben der Pflegeversicherung zu begrenzen.. In der Praxis stellt sich die Frage, wer die Folgen dieser Einsparungen trägt.

Bereits heute stoßen viele Familien an ihre Belastungsgrenzen. Angehörige übernehmen einen großen Teil der Versorgung, oft zusätzlich zu Beruf und Familie. Wenn Leistungen eingeschränkt, stärker reglementiert oder schwieriger zugänglich werden, steigt der Druck auf genau diese Menschen weiter an.

Auch für ambulante Pflegedienste könnten die Reformpläne spürbare Auswirkungen haben. Pflege findet nicht auf dem Papier statt, sondern bei Menschen zu Hause. Werden Leistungen gekürzt oder Vergütungen nicht an die tatsächlichen Kosten angepasst, entsteht ein zunehmender Spagat zwischen wirtschaftlicher Realität und pflegerischem Anspruch.

Dabei wächst der Bedarf an professioneller Unterstützung kontinuierlich. Gleichzeitig kämpfen viele Pflegedienste mit steigenden Personal-, Energie- und Verwaltungskosten. Die Anforderungen an die Versorgung steigen zurecht, die finanziellen Rahmenbedingungen halten jedoch häufig nicht Schritt.

Besonders kritisch: die geplante Pflicht zur Pflegebegleitung

Besonders kritisch sehen wir die Pläne, die Nutzung des Entlastungsbudgets künftig an eine verpflichtende Pflegebegleitung zu knüpfen.

Nach den bisher bekannt gewordenen Eckpunkten sollen Pflegebedürftige, die Leistungen aus dem Entlastungsbudget in Anspruch nehmen möchten, regelmäßig Termine mit geschulten Pflegebegleitern wahrnehmen. Werden diese Termine versäumt, könnte die Pflegekasse das Entlastungsbudget kürzen oder sogar vollständig entziehen.

Aus unserer Sicht wirft dieser Ansatz einige Fragen auf. Bereits heute bestehen zahlreiche Kontaktpunkte im Pflegesystem. Pflegestützpunkte beraten zu Leistungen der Pflegeversicherung, unterstützen bei Anträgen und helfen bei organisatorischen Fragen. Auch ambulante Pflegedienste begleiten Pflegebedürftige und ihre Angehörigen häufig weit über die eigentliche Versorgung hinaus und unterstützen bei Fragen rund um Leistungsansprüche, Anträge und die Organisation der Versorgung.

Hinzu kommt, dass Pflegebedürftige, die Pflegegeld beziehen, ab Pflegegrad 2 bereits verpflichtend Beratungseinsätze nach § 37 Abs. 3 SGB XI wahrnehmen müssen. Diese Einsätze dienen unter anderem dazu, die häusliche Versorgung zu sichern, Unterstützungsbedarfe zu erkennen und Angehörige fachlich zu begleiten. Werden die vorgeschriebenen Beratungseinsätze nicht durchgeführt, kann das Pflegegeld gekürzt oder eingestellt werden.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welchen konkreten zusätzlichen Nutzen die neue Pflegebegleitung schaffen soll. Solange Aufgaben, Zuständigkeiten und Ziele nicht klar definiert sind, besteht die Gefahr, dass eine weitere verpflichtende Struktur aufgebaut wird, ohne dass sich die tatsächliche Versorgung der Betroffenen verbessert.

Besonders kritisch sehen wir die vorgesehene Verknüpfung mit dem Entlastungsbudget. Der Entlastungsbetrag wurde geschaffen, um pflegende Angehörige zu entlasten und Pflegebedürftigen den Zugang zu unterstützenden Leistungen zu erleichtern. Wenn der Bezug dieser Leistung künftig von zusätzlichen Pflichtterminen abhängig gemacht wird, entsteht eine weitere Hürde in einem ohnehin komplexen System.

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen benötigen vor allem unkomplizierte und verlässliche Unterstützung. Neue Verpflichtungen sollten deshalb nur dann eingeführt werden, wenn ihr konkreter Nutzen für die Versorgung eindeutig erkennbar und nachvollziehbar ist.

Die eigentliche Gefahr: Kosten verlagern statt Versorgung stärken

Die eigentliche Gefahr besteht darin, dass eine Reform zwar kurzfristig die Finanzierung stabilisiert, langfristig jedoch die Versorgung schwächt. Wenn Leistungen reduziert, stärker eingeschränkt oder mit zusätzlichen Voraussetzungen verbunden werden, entsteht keine echte Entlastung. Die Belastung wird vielmehr auf Pflegebedürftige, Angehörige und Leistungserbringer verlagert.

Natürlich muss die Pflegeversicherung zukunftsfähig bleiben. Die entscheidende Frage lautet jedoch, ob Einsparungen und zusätzliche Steuerungsinstrumente allein die richtige Antwort sind. Aus unserer Sicht braucht die Pflege vor allem verlässliche Strukturen, weniger Bürokratie, eine stärkere Unterstützung pflegender Angehöriger und eine Finanzierung, die den tatsächlichen Versorgungsbedarf berücksichtigt.

Pflege darf nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Kosten betrachtet werden. Sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die jeden treffen kann – als Pflegebedürftiger, Angehöriger oder Pflegekraft. Reformen sollten deshalb nicht nur die Finanzen im Blick haben, sondern vor allem die Menschen, die auf Pflege angewiesen sind.

Die kommenden Monate werden zeigen, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Für uns steht fest: Eine gute Pflegereform muss die Versorgung stärken und den Zugang zu Leistungen erleichtern – nicht neue Hürden schaffen. Denn am Ende entscheidet nicht die Anzahl neuer Strukturen über die Qualität der Pflege, sondern die konkrete Unterstützung, die bei den Menschen ankommt.

Pflege zuhause gewinnt weiter an Bedeutung – auch in unserer Region

Datum:
05.05.2026

Immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts sind es rund 5,69 Millionen Menschen – etwa 86 % von ihnen werden zu Hause versorgt. Diese Entwicklung zeigt deutlich, wie wichtig die ambulante Pflege für viele Familien geworden ist.

Auch in Fürstenwalde/Spree und Umgebung entscheiden sich viele Menschen bewusst dafür, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Gleichzeitig stehen Angehörige im Alltag oft vor großen Herausforderungen, wenn Pflege organisiert und sichergestellt werden muss.

Hier setzt die Arbeit von Cura Tempus UG an. Wir unterstützen pflegebedürftige Menschen direkt in ihrem Zuhause – individuell, zuverlässig und abgestimmt auf die jeweilige Lebenssituation. Unser Leistungsangebot umfasst unter anderem Grundpflege, Behandlungspflege sowie hauswirtschaftliche Unterstützung.

Ziel ist es, eine sichere Versorgung im eigenen Zuhause zu ermöglichen und Angehörige spürbar zu entlasten. Durch eine persönliche Beratung und eine individuelle Planung der Pflege finden wir gemeinsam passende Lösungen für jede Situation.

Wenn Sie Fragen zur häuslichen Pflege haben oder Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Erste Monate nach unserem Start im September 2025 – eine kurze Zwischenbilanz

Datum:
16. März 2026

Seit dem 15. September 2025 sind wir mit Cura Tempus UG als ambulanter Pflegedienst in Fürstenwalde/Spree und Umgebung tätig. In den ersten Monaten lag unser Fokus darauf, ein zuverlässiges Team aufzubauen, organisatorische Abläufe zu etablieren und unsere ersten Klientinnen und Klienten im Alltag zu unterstützen.

Inzwischen betreuen wir mehrere Menschen in ihrem häuslichen Umfeld und unterstützen sie mit verschiedenen Pflegeleistungen. Dazu gehören unter anderem Grundpflege, Behandlungspflege sowie hauswirtschaftliche Unterstützung. Unser Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen und Angehörige im Pflegealltag zu entlasten.

Die vergangenen Monate waren für uns eine intensive Aufbauphase. Wir haben interne Strukturen entwickelt, Arbeitsabläufe organisiert und erste Kooperationen mit regionalen Partnern im Gesundheitswesen aufgebaut. Gleichzeitig sammeln wir täglich Erfahrungen, die uns helfen, unsere Pflege und unsere Organisation weiter zu verbessern.

Auch in Zukunft möchten wir die ambulante Versorgung in Fürstenwalde und der Region weiter stärken und unser Angebot schrittweise ausbauen. Neben der praktischen Pflege ist uns besonders wichtig, Angehörige umfassend zu beraten und gemeinsam passende Lösungen für jede individuelle Pflegesituation zu finden.

Wenn Sie Fragen zu unseren Leistungen haben oder eine persönliche Beratung wünschen, können Sie sich jederzeit an unser Team wenden. Wir informieren Sie gern über unsere Angebote und unterstützen Sie bei der Organisation der häuslichen Pflege.

Digitalisierung in der Pflege: Cura Tempus führt egeko ein

Datum:
11. März 2026

Der ambulante Pflegedienst Cura Tempus UG setzt einen weiteren Schritt in Richtung moderner Pflegeorganisation und nutzt ab sofort das digitale System egeko.

egeko ist eine digitale Plattform, über die Pflegeeinrichtungen Genehmigungen und Anträge direkt elektronisch mit den Krankenkassen austauschen können. Anstatt Dokumente per Post oder Fax zu versenden, werden Anfragen digital übermittelt und der Bearbeitungsstatus kann jederzeit nachvollzogen werden. Dadurch werden Verwaltungsprozesse deutlich einfacher, schneller und transparenter.

Für das Team von Cura Tempus bedeutet die Einführung von egeko vor allem effizientere Abläufe im Hintergrund. Genehmigungen und Anträge können schneller bearbeitet werden, Fehlerquellen werden reduziert und viele Schritte erfolgen automatisch im System. Dadurch bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: die persönliche Betreuung der Klientinnen und Klienten.

Auch für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bringt die Digitalisierung Vorteile. Durch schnellere Genehmigungsprozesse können notwendige Leistungen häufig zügiger organisiert werden, sodass die Versorgung schneller beginnen kann.

Mit der Einführung von egeko investiert Cura Tempus UG bewusst in moderne digitale Prozesse und eine zukunftsorientierte Organisation der Pflege. Ziel ist es, administrative Abläufe weiter zu verbessern und gleichzeitig eine hohe Pflegequalität für die Menschen in der Region sicherzustellen.